Schach fördert die soziale Integration!
Es dürfte kaum eine andere Sportart geben, in der sich die Spieler derart voneinander unterscheiden können wie im Schach. Jung spielt gegen Alt, Mädchen gegen Jungen, Frauen gegen Männer. Auch Kranken oder geistig bzw. körperlich behinderten Menschen bieten sich Möglichkeiten, aktiv am Schachleben teilzunehmen. Dabei haben die vermeintlich "Schwächeren" durchaus Chancen, das Schachbrett als Sieger zu verlassen. Auch die Nationalität spielt beim Schach keine Rolle.
Im Schach finden alle eine gemeinsame kommunikative Basis!
Schach ist „Gehirnjogging“!
Schach fordert in jedem Alter das Gehirn. In jungen Jahren trägt Schach zur Förderung der Persönlichkeit bei. Unter anderem wird das logische Denken, die Konzentrationsfähigkeit aber auch die Fähigkeit, selbstständig Probleme zu lösen, gefördert. Ehrgeiz und Disziplin gehören genauso zum Schachspiel, wie das soziale Miteinander.
In späteren Jahren hilft das Schach spielen dem Erhalt der geistigen Leistungsfähigkeit und Flexibilität. Da Schach in der Regel zu zweit gespielt wird, kann es auch der Einsamkeit und Isolation im Alter entgegen wirken.
Schach fördert Kinder und Jugendliche!
Können Kinder und Jugendliche vom Schachspiel profitieren? JA! Das hat eine Studie der Universität Trier an der Olewig Grundschule bewiesen. An der Schule wurde eine Stunde Schachunterricht pro Woche eingeführt. Im Laufe von vier Jahren wurden immer wieder Intelligenz-, Verhaltens- und Leistungstest im Vergleich mit einer anderen Grundschule durchgeführt, an der kein Schachunterricht erteilt wurde.
Das Ergebnis:
- Leistungsschwache Kinder profitieren vom Schach im Verhältnis deutlich mehr als leistungsstarke Schüler
- Der Schachunterricht steigert wesentlich die Wahrnehmungsfähigkeit und die Konzentration; dies belegen die Messwerte gegenüber den Werten der Vergleichsschule GS Egbert.
Auch beim Vera-Test 2006, einer inzwischen bundesweiten Lernstandserhebung, schnitten die Schüler der Olewig Grundschule überdurchschnittlich ab.
Fazit der Studie:
- Ein eindeutiges Ergebnis: kontinuierliches Schach spielen und Schach lernen hilft den Schülern bei ihrer Entwicklung
- Schach hat sich im Rahmen des Qualitätsverbesserungsprogramms zur Überwindung des PISA Schocks für Grundschulen bewährt
Hier die komplette Studie als offizielle Powerpoint-Präsentation (ca. 2.2 MB).
Sicherlich gibt es noch mehr Gründe, Schach zu spielen. Der wichtigste aber ist:
Schach macht Spass!







